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Die Berufswahl Automechaniker, Kaufmann oder doch lieber Zahnarzt? Es gibt unzählige Berufe. Den richtigen zu finden ist nicht einfach. Die Entscheidung will gut überlegt sein, geht es doch um die Zukunft. Welcher Beruf passt zu mir? fragen sich viele junge Leute nicht erst, wenn sie ihren Schulabschluss in der Tasche haben. Klar ist: Der Traumberuf soll Spaß machen. Geld verdienen ist auch nicht unwichtig. Karrieremöglichkeiten sollten auch vorhanden sein. Bei der Wahl stehen letztendlich drei Fragen im Vordergrund: Was kann ich? Was will ich? Welche Ausbildungs- möglichkeiten gibt es? Wer diese beantworten kann, ist auf dem richtigen Weg. Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit hilft gerne weiter. Auch online können sich Bald-Azubis informieren. Auf dem Portal www.planet-beruf.de können sie ihre Wünsche, Stärken und Interessen erkunden. Im Berufe-Universum lernen sie den Zusammenhang zwischen dem eigenen Profil und den Anforderungen verschiedener Berufe kennen. Außerdem werden Berufe von A bis Z ausführlich vorgestellt. Wer sich orientiert und auch schon Informationen gesammelt hat, sollte noch im vorletzten Schuljahr Praktika machen. Im letzten Schuljahr sollte dann die Entscheidung für eine Ausbildung fallen, damit die Bewerbung rechtzeitig verschickt werden kann. Auch die Online-Checkliste auf www.planet-beruf.de kann bei der Entscheidungsfindung helfen. Sie zeigt auf, welche Punkte bei der Berufswahl neben den Interessen und Fähigkeiten beachtet werden sollten. - der Schulabschluss: Welcher Abschluss wird erwartet? - die persönlichen Stärken: Was ist wichtig für den Beruf? - die Anzahl der Ausbildungsstätten: Ist der Beruf beliebt? Dann gibt es oft viele Stellen, aber auch viele Bewerber - die möglichen Ausbildungsbetriebe: Gibt es Möglichkeiten in der Nähe? Konzern oder eher Familienbetrieb? - die Arbeitszeiten: Es gibt Berufe mit Schichtdiensten oder Arbeitszeiten am Wochenende - die Arbeitsorte: Bei Wind und Wetter draußen oder lieber überdacht im warmen Büro? - die Arbeitsbedingungen: Besondere Gerüche (Labor) oder laute Geräusche (Straßenverkehr) bedenken - die Gesundheit: Gibt es gesundheitliche Voraussetzungen wie einen gesunden Rücken? - das Gehalt/der Aufstieg: Wie sind die Verdienstmöglichkeiten? Welche Weiterbildungschancen gibt es? Wichtig ist es, sich im Beruf wohl zu fühlen. Der Job muss Spaß machen, sonst ist man auf Dauer unzufrieden. Natürlich ist es nicht einfach, mit 16 oder 17 Jahren schon genau zu wissen, was man ein Leben lang machen möchte. Und auch wenn sich junge Menschen für einen Ausbildungsberuf entscheiden: Sie können danach immer noch studieren, ins Ausland gehen oder einen weiteren Beruf erlernen. Nicht zu unterschätzen sind die eigenen Werte. Eine gesunde Work-Life-Balance sollte immer im Auge behalten werden. Bildquelle: (c) vegefox.com-stock.adobe.com

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Artikel veröffentlicht am 23.01.2019

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